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Fadenstore
Siehe Cordon.

Faltrollo
Stoffrollo, das sich durch die Einarbeitung von senkrecht angebrachten Bändern oder Querstäben beim Hochziehen in dekorative Falten legt.

Fasern
Rohmaterial zur Herstellung von Textilien. Fasern werden nach Natur- und Chemiefasern unterschieden.

Fensterdekoration
Sammelbegriff für Gardinen, Dekorationsstoffe, Rollos, Jalousien oder Lamellen.

Flächenvorhang
Vorhangsystem, das wie eine mit Stoff bespannte Schiebetür aussieht. Dabei werden Stoffbahnen mittels Klettband an vorgefertigten Paneelen angebracht, die auf Rollen oder Gleitern laufen.

Flock
Gardinenmusterung, bei der das Motiv durch kurze Fasern entsteht, die an bestimmten Stellen der Gardine aufgebracht werden.

Gardine
Sammelbegriff für Stoffe zur Fensterdekoration. Im Vergleich zu Dekostoffen sind Gardinen transparent und sorgen für angenehmen Lichteinfall in den Raum. Es gibt zahlreiche Herstellungs- und Musterungsverfahren bei Gardinen. Der weitaus größte Teil der Gardinen wird aus Chemiefasern (Polyesterfasern) gefertigt und zeichnet sich i.d.R. durch folgende Eigenschaften aus:

  • hohe Festigkeit
  • hohe Formstabilität
  • pflegeleicht (leicht und schnell waschbar, kurze Trocknungszeit, tropfnass aufzuhängen)
  • hohe Lichtbeständigkeit (auch bei intensiver Sonneneinstrahlung bleibt der Weißgrad der Gardine erhalten)
  • unempfindlich gegenüber UV-Strahlen

Haustextilien
Sammelbegriff für Bettwäsche, Frottier- und Tischwäsche, Bettwaren und Wohn-/ Schlafdecken.

Heimtextilien
Sammelbegriff für Gardinen, Dekorationsstoffe, Möbelstoffe und textile Bodenbeläge.

Inbetween
Englisch: dazwischen. Bezeichnung für einen Stoff, der wegen seiner Gewebekonstruktion sowohl als Gardine als auch als Dekostoff verwendbar ist. Der Inbetween ist transparenter und leichter als ein Dekostoff und zugleich dichter gewebt als eine herkömmliche Gardine.

Jacquard-Muster
Bezeichnung für geschwungen gemusterte, gewebte Stoffe. Benannt nach dem Erfinder des Jacquard-Webstuhls, dem Franzosen Joseph-Marie Jacquard. Die spezielle Musterung dieser Gewebe wird durch die Jacquard-Webstühle erzielt. Diese steuern individuell einzelne Kettfäden an. So werden Musterungen bereits in der Gewebe-produktion erzielt.

Kalander
französich „calandre“ = „Rolle“
Maschine mit übereinander angeordneten, oft beheizbaren und gegenläufig rotierende Walzen zum Kalandern, d.h. Glätten oder Prägen (Prägkalander) von Leder, Geweben und Papier, auch Gaufrierkalander genannt.

Konfektionieren
Fachbezeichnung für den Vorgang der Fertigstellung von textilen Produkten. Gardinen und Dekostoffe werden auf Maß zugeschnitten und wunschgemäß genäht.

Köpfchen
Überstehender Ziersaum am oberen Ende des Vorhangs, der Laufschienen und Rollringe verdeckt.

Lichtechtheit (Farbechtheit)
Resistenzfähigkeit von Färbungen oder Farbdrucken gegenüber der Einwirkung von natürlichem oder künstlichem Licht. Sehr intensive Lichteinstrahlung verändert mit der Zeit jede Einfärbung.

Macramé
Macramé (deutsche Schreibweise Makramee) bezeichnet eine aus dem Orient kommende Knüpftechnik zur Herstellung von Ornamenten oder Textilien. Das Wort Macramé stammt vom arabischen „miqrama „ ab und bedeutet soviel wie „geknüpfter Schleier“. Wird zur Veredelung von Fensterdekorationen eingesetzt.

Organza
Bezeichnung für leichtes, schleierartiges Gewebe aus Natur- oder Chemiefasern. Leichte, edle Knitter sind bei diesem Stoff beabsichtigt (warentypische Eigenschaft). Auch als Monofil bezeichnet, ist ein Organza ein dünnes, sehr durchsichtiges Gewebe.